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Wirtschaftspatriotismus Marke Androsch & Scharinger als billiger Schmäh entlarvt

  • Dienstag, 14. August 2007 @ 11:13
News Als billiger Schmäh wird der in Sonntagsreden immer wieder demonstrativ zur Schau gestellte Wirtschaftspatriotismus des Industriellen Hannes Androsch (SPÖ) sowie des Chefs der Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich, Ludwig Scharinger (ÖVP), mit dem Verkauf des Flugzeugzulieferunternehmens FACC in Ried im Innkreis entlarvt, stellt die KPÖ-Oberösterreich fest.

Mit dem Erwerb der ehemals staatlichen Salinen AG im Jahre 1997 übernahmen Androsch und Raiffeisen auch eine Beteiligung von 47,5 Prozent an der FACC, weitere 47,5 Prozent gehören der Skifabrik Fischer, fünf Prozent FACC-Chef Walter Stephan. Um die FACC rittern die österreichische Montana-Gruppe, das Finanzinvestoren-Duo Ronald Pecnik und Georg Stumpf, der russische Oligarch Oleg Deripaska sowie arabischen und chinesischen Investoren, mit dem Verkauf beauftragt wurde die Deutsche Bank.

Die KPÖ erinnert an die Restprivatisierung der voestalpine im Jahre 2003, als die „Österreich-Gruppe“ von Raiffeisen und Androsch mit ihrem mit der Mitarbeiterbeteiligung verschränktem 15-Prozentanteil als „Bollwerk“ gegen einen Ausverkauf gefeiert wurde. Bekannt ist auch das patriotisch definierte Interesse von Androsch an Unternehmen wie Steyr-Daimler-Puch, Assmann, Lenzing, Telekom und BAWAG: „Wie wenig solcher Patriotismus einen Ausverkauf verhindert, zeigt sich jetzt mit der FACC. Androsch und Scharinger unterscheiden sich in nichts von anderen Kapitalisten. Wenn die Kohle stimmt, wird verkauft. Das patriotische Gefasel dient nur zur Beschwichtigung kritischer Stimmen“, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner auch in Hinblick auf ähnliche Ansagen beim geplanten Börsegang der landeseigenen Energie AG.

Die FACC ist als Zulieferer für Boeing und Airbus und damit auch im Rüstungsgeschäft tätig und sitzt auf einem hohen Auftragspolster, wobei auch Gegengeschäfte beim Eurofighter-Ankauf angefallen sind. Androsch war gemeinsam mit Stronach laut einem Strategiepapier der ehemaligen Vizekanzlerin Riess-Passer an der Einfädelung des Eurofighter-Geschäfts beteiligt.

Mit seinem Financier und Kompagnon Scharinger geriet Androsch im Herbst 2005 wegen eines Tauziehen über die Errichtung des – vom Land Oberösterreich massiv geförderten – 56-Millionen-Neubaues eines dritten Werkes mit 250 Arbeitsplätzen übers Kreuz. Androsch forcierte dafür Fohnsdorf (Steiermark) wo er eine Absichtserklärung der Landesregierung für eine Beteiligung in der Tasche hatte, sein Partner Scharinger setzte sich hingegen mit Reichersberg (OÖ) durch. Ein lukrativer Großauftrag über 300 Millionen US-Dollar für die Airbusflotte ließen die beiden Kontrahenten freilich bald wieder zusammenrücken.


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