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Kundgebungen des neonazistischen BFJ in Wels

  • Montag, 13. August 2007 @ 16:05
Antifa Am Samstag, 11. August trat die Neonazi-Organisation „Bund freier Jugend“ erneut in Erscheinung - diesmal in Wels. Nachdem in den letzten Tagen diverse Teile der Innenstadt mit BFJ-, AFP- und NPD-Aufklebern zugepflastert wurden, führte eine Gruppe von rund ca. 12 bis 15 Neonazis am Samstag in der Welser Innenstadt (etwa beim Gefängnis) mehrere vermutlich unangemeldete Kundgebungen durch, bei denen die bereits bekannten Plakate (die „Welser Rundschau“ berichtete am 25. Juli 07 darüber), ein Transparent sowie Flugblätter, auf denen die Freilassung der drei inhaftierten Führungskader Michael Scharfmüller, Rene Hönig und Stefan Magnet gefordert wird, verwendet wurden.

Zum Abschluss stattete der Neonazitrupp auch dem Vereinslokal des antifaschistischen Kulturvereines Infoladen Wels einen Besuch ab. Hierbei kam es zu einem tätlichen Übergriff eines BFJ-Mitglieds auf eine im Vereinslokal anwesende Person (bei dem zum Glück niemand verletzt wurde) und zusätzlich zu einem Ladendiebstahl, der bei der Polizei angezeigt wurde.

Die Fassade der „anständigen Deutschen“ vom BFJ bröckelt -- wie man sieht - immer mehr. Der Neonazitrupp wurde von einem BFJ-Kader angeführt, der unter dem Pseudonym „Volker Dorn“ agiert. „Volker Dorn“ trat etwa am 05. Mai 2007 bei einem Neonazitreffen der „Jungen Nationaldemokraten“ (Jugendorganisation der NPD) in Erlangen/ Bayern als Redner auf. (Quelle: http://www.doew.at/frames.php?/projekte/rechts/chronik/2007_05/europatag.html)

„Wie die Kundgebungen, Flugblatt- und Plakataktionen sowie Internetaktivitäten der letzten Wochen gezeigt haben, ist der neonazistische 'Bund freier Jugend' nach wie vor aktiv. Rassismus, Homophobie und Rechtsextremismus beschränken sich nicht auf diese kleine Gruppe sondern sind ein gesamtgesellschaftliches Problem. Wir fordern die Behörden auf, sich nicht länger auf den durch die Verhaftung von drei Führungskadern erworbenen Lorbeeren auszuruhen und endlich gegen den 'Bund freier Jugend' und seine Mitglieder vorzugehen, um zu verhindern, dass weitere Jugendliche von diesen Ewiggestrigen rekrutiert werden und diese Gruppe weiterhin ihre Hetze betreiben kann“, so Markus Rachbauer, Obmann des Kulturvereines Infoladen.


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