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Leserbrief an „Lebendiges Linz“

  • Montag, 25. Juni 2007 @ 12:59
Verkehr Auch wenn ich mir der Tatsache bewusst bin, dass das Stadtmagazin „Lebendiges Linz“ kein Diskussionsforum oder ein Hort eines kritischen Journalismus ist, stört es mich doch merklich, wenn dermaßen einseitig über ein „umstrittenes“ Projekt wie den Westring berichtet wird.

Natürlich, möchte man sagen, werden wiederum behübschende Fotos, auf denen die Dimensionen der Brücke nicht richtig erkenntlich sind, verwendet und wird „deutliche Verkehrsentlastung“ versprochen. Das hat System und entspricht der Tradition der Durchsetzung des „Rechts des Stärkeren“ (Bauindustrie, Autolobby) bzw. des Willens einer mutmaßlichen Mehrheit bzw. deren selbst autohörigen ErfüllungsgehilfInnen in der Politik.

Indes sind jedoch etliche Menschen, die auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen sind, der Meinung, dass beim Westring einiges faul sei, man
a) mit dem selben Geld sehr viel mehr an verkehrsver- mindernder Wirkung durch Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, durch Förderung des Radverkehrs über Brosamen hinaus erzielen könnte,
b) das als Maßnahme zur Reduktion von Umweltbelastung verkaufte Großvorhaben im Gegenteil die Feinstaub- und Abgasbelastung durch ingesamt erhöhtes Verkehrsaufkommen - neue Straßen ziehen Verkehr an - steigern würde und
c) so wesentliche Fragen wie: wohin mit den Abgasen aus den Tunnels (vorerst „nur“ aus dem Südtunnel) nicht beantwortet oder zufriedenstellend beantwortbar sind, es kommt ja doch nicht so gut, den Dreck ins Donautal bzw. bei der Waldeggspinne und in Naherholungsgebieten in die Luft zu blasen.

Soviel kann da gar nicht geplant und untersucht werden, um nicht zur Feststellung zu gelangen, dass der beste Schutz für Mensch und Umwelt der anderweitige Einsatz der Westringmillionen für einen bestens mit ÖV-Angeboten, Radverbindungen und Fußwegen erschlossenen Großraum Linz wäre.

Erich Klinger, Linz


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