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Universität Linz: Linke Liste-Kommunistische StudentInnen als Liste 6

  • Freitag, 18. Mai 2007 @ 10:48
News Als radikale linke Alternative kandidiert der Kommunistische StudentInnenverband-Linke Liste (KSV-LILI) unter dem Motto „Vota Comunista!“ bei der ÖH-Wahl vom 22. bis 24. Mai 2007. Der Listenverbund KSV-LILI kandidiert bundesweit an sieben Universitäten. An der Johannes-Kepler-Universität Linz kandidiert Barbara Steiner (22) aus Traun für die „Linke Liste-Kommunistische StudentInnen“, die als Liste 6 auf dem Stimmzettel für die Wahl der Universitätsvertretung steht.

Schwerpunkte des KSV-LILI sind die Abschaffung der unsozialen Studiengebühren und der Zugangsbeschränkungen, der Kampf für die Verbesserung der sozialen Situation der Studierenden, die feministische Auseinandersetzung mit der strukturellen Benachteiligung von Frauen, gleiche Rechte auch für ausländische Studierende und die Ablehnung des neoliberalen Kapitalismus. Für die soziale Besserstellung der Studierenden werden weiters die Wiedereinführung der Freifahrt für Studierende auf öffentlichen Verkehrsmitteln, eine Erhöhung der Stipendien und eine Senkung der überhöhten Mensapreise verlangt.

Vor allem kritisiert der KSV-LILI aber auch die zunehmende Unterordnung der Universitäten und der Wissenschaft unter Kapitalinteressen. So betreibt allein der deutsche Rüstungskonzern Siemens mittlerweile schon 26 Forschungsprojekte an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Linz. Raiffeisen-Boss Scharinger ist Vorsitzender des Universitätsrates, unter seiner Regie wurde die Linzer Universität immer stärker zur Außenstelle von Banken und Konzernen degradiert: „Die Unterordnung der Universitäten unter Kapitalinteressen auf Kosten der Freiheit der Lehre ist nirgends so auffällig wie an der Johannes-Kepler-Universität. Sie in Ludwig-Scharinger-Universität umzubenennen wäre eigentlich nur logisch“, so Barbara Steiner.

Mit einer von mehr als 2.000 Menschen unterstützten Petition für die Abschaffung der unsozialen Studiengebühren zu Jahresbeginn 2007 und einem kürzlich veröffentlichten Hochschulpolitischen Positionspapier, in welchem die Ökonomisierung der Universitäten und der Wissenschaften scharf kritisiert und Alternativen entwickelt werden, unterstützt die KPÖ die Kandidatur von KSV-LILI: „Eine immer dringlicher werdende Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums durch eine entsprechende Steuerpolitik ist auch in Hinblick auf die Lage der Studierenden und für Hochschulen im allgemeinen Interesse statt als Anhängsel der Konzerne notwendig“, so KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner mit Verweis auf den KPÖ-Slogan „Es ist genug für alle da“.

Der Listenverbund KSV-LILI kandidiert als KSV-LILI an den Universitäten Wien, Innsbruck und Klagenfurt, als Linke Liste an der Universität für Bodenkultur und der Medizinischen Universität in Wien, als Liste „Das Kapital“ an der Wirtschaftsuniversität Wien und als Linke Liste-Kommunistische StudentInnen an der Universität Linz. An der Johannes-Kepler-Universität kandidierte zuletzt 2003 die Linke Liste-KSV und erreichte für die Universitätsvertretung 84 Stimmen bzw. 2,32 Prozent. Bundesweit erreichte der KSV-LILI bei der 2005 stattgefundenen ÖH-Wahl 2.306 Stimmen bzw. 3,95 Prozent und damit eines der 45 Mandate in der Bundesvertretung.


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