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Linke Maidemo 2007 in Linz: „Solidarität ist unsere Stärke“

  • Dienstag, 1. Mai 2007 @ 11:55
Global Auch heuer demonstrierten wieder an die 500 Menschen bei der Demonstration des überparteilichen und internationalistischen Aktionskomitees 1. Mai in Linz. Der diesjährige Aufruf stand unter dem Motto „Solidarität ist unsere Stärke“.

Zum linken 1. Mai 2004 in Linz hatten folgende Gruppen aufgerufen: ALINTERI – Arcobaleno/Verein Begegnung – ATIGF/Föderation der Arbeiter und Studenten aus der Türkei in Österreich – Dachverband der demokratischen Vereine in Oberösterreich (Verein ADA-Aktive Solidarität – ADHF/Föderation für demiokratische Rechte in Österreich – AFA/Anatolische Föderation in Österreich – Verein Umut-Kulturzentrum) – GLB – KPÖ – Kommunistischer StudentInnenverband-Linke Liste – Kulturverein Willy – KZ-Verband/VdA OÖ – ÖZSEV/Freies Kulturhaus – Radio Jugendstimme – Schachverein Spartakus – SLP – Verein FRAGE – Verein LIBIB

Beim Sammelpunkt am Blumauerplatz wurden von AktivistInnen der KPÖ unter anderem der Maiaufruf der KPÖ, die Zeitung „Café KPÖ“ und das GLB-Magazin „Die Arbeit“ verteilt. Der Demonstrationszug durch die Landstraße wurde von einem Lautsprecherwagen und dem Transparent „Aktionskomitee 1. Mai“ angeführt. Der kommunistische Block wurde von Fahnen von KPÖ und GLB, der KPÖ-Losung „Neutralität – Sozialstaat – Öffentliches Eigentum“ und der GLB-Losung „Offensive Sozialpolitik durch Umverteilung“ geprägt. Weiters gab es Losungen wie „Gib Nazis keine Chance“, „Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich“ und „Wir sind die Guten. Café KPÖ“. Die KJÖ-Braunau war mit der Losung „Gegen Rechtsruck und Sozialabbau“ vertreten.

Der Schachverein Spartakus demonstrierte wieder unter der Losung „Spartakus für Maschinensteuer“. Auch im Block der kurdischen und türkischen TeilnehmerInnen wurden zahlreiche Transparente mitgetragen. Auch heuer demonstrierten wieder die Frauen von MAIZ mit und machten mit roten Sonnenschirmen auf die Aktion „Sexarbeiterinnen haben Lust … auf ihre Rechte“ aufmerksam. Ebenso waren wieder zahlreiche Autonome bei der linken Maidemo vertreten.

Auch heuer vermittelten wieder die MusikerInnen der Blue Danube Brass Band unter Leitung von Hans-Georg Gutternigg der Demonstration den schon bekannten Rhythmus, was auch von den zahlreich anwesenden PassantInnen sehr positiv aufgenommen wurde. Sehr lautstark machten sich die DemonstrantInnen auch durch Sprechchöre bemerkbar.

Bei der von Leo Furtlehner moderierten Abschlusskundgebung am Hauptplatz wies als erster Redner KPÖ-Gemeinderat Stefan Krenn (Attnang-Puchheim) auf die wachsende Schere zwischen immensen Reichtum auf der einen und wachsender Armut auf der anderen Seite hin und kritisierte scharf die Regierungspolitik. Rubia Salgado und weitere Sprecherinnen von MAIZ kritisierten die Asyl- und Migrationspolitik der Regierung und forderten Partizipation statt Integration.

Auch die beiden SprecherInnen des Dachverbandes der demokratischen Vereine in Oberösterreich setzten sich kritisch mit der Migrationspolitik auseinander und forderten gleiche Rechte für alle. Can Tohumcu (ATIGF) prangerte in seiner Rede die imperialistische Politik von Krieg und Besatzung an. Die Kundgebung wurde traditionell mit der „Internationale“ abgeschlossen.

Den bislang größten Besuch gab es bei passendem Maiwetter und einer guten Feiertagsstimmung beim diesjährigen Maifest der KPÖ. Roland Hochstöger konnte namens der Linzer KPÖ mehr als 250 BesucherInnen beim schon traditionellen Straßenfest vor dem KPÖ-Parteihaus Melicharstraße 8 begrüßen. Das kulturelle Programm wurde diesmal von der Gruppe merker.tv gestaltet und vom Auftritt einer Folklore-Einlage des kurdischen Kulturvereins Umut ergänzt.

Eine von Stefan Krenn initiierte Unterschriftenaktion für die Freilassung der in den USA seit Jahren inhaftierten „Cuban Five“ fand zahlreiche Unterstützung, Christian Buchinger wies ergänzend auf Aktivitäten der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft hin, die beim Fest kubanische Mixgetränke anbot. Der Infoladen Wels war mit einem Büchertisch vertreten. Zahlreiche AbnehmerInnen gab es für die CD „Best of: Das Kapital“ von Kurt Palm und die DVD „Er gibt noch nicht Milch“ von Alenka Maly.


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Ein bescheidenes Leuterl, Zur Erinnerung an Resi Pesendorfer (1902-1989).
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