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Protest gegen Strache & Co. in Ried

  • Mittwoch, 21. Februar 2007 @ 08:54
Antifa Es waren zwar nur an die hundert durchwegs jugendliche AntifaschistInnen die am 21. Februar 2007 in Ried im Innkreis gegen den „Politischen Aschermittwoch“ der FPÖ in der Jahnturnhalle protestierten, aber sie setzten doch ein deutliches Zeichen dafür, dass Strache & Co. nicht ungestört ihr reaktionär-populistisches Spektakel vollziehen konnten. Bezeichnend freilich die dreifache Abschirmung der antifaschistischen Kundgebung: Räumlich getrennt durch eine Straße von der Jahnturnhalle, verbannt hinter Absperrgitter und zusätzlich „bewacht“ von einer Menschenkette von PolizistInnen.

Aufgerufen zu der Kundgebung hatte ein überparteiliches Antifaschistisches Bündnis, das von ATIGF (Arbeiterjugendföderation aus der Türkei in Österreich), Grünalternative Jugend Linz, Infoladen Salzburg, Infoladen Wels, Kommunistische Jugend Braunau, KPÖ-Oberösterreich, KZ-Verband OÖ, Sozialistische Jugend OÖ, Sozialistische Linkspartei, Werkstatt Frieden & Solidarität und YDG (Neue Demokratische Jugend) unterstützt wurde. In einem gemeinsamen Flugblatt mit dem Aufruf des Bündnisses wurden PassantInnen über die Anliegen der Kundgebung informiert.

In einer zweistündigen Kundgebung nahmen mehrere Redner – darunter KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner – zur FPÖ und deren Verstrickungen mit dem organisierten Neofaschismus Stellung. Auf Transparenten waren Losungen wie „W.C. Strache – wir spülen den braunen Dreck weg“ (SJ), „Gib Nazis keine Chance“ (KPÖ) oder „Gegen Rassismus, Faschismus, Sexismus, MigrantInnenfeindlichkeit“ (ATIGF), „Keine Fußbreit den Faschisten“ (SLP), „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ (KJÖ), “Heimat im Herzen, Scheisse im Hirn“ und andere zu lesen.

Mit Sprechchören wie „Strache ist, ein Faschist“, „Wer früher für den Adi war, ist heute für den Strache da“ oder „Ausländer bleiben, Strache vertreiben“ wurden die Besucher der FPÖ-Veranstaltung in der mit einer überdimensionalen Intersport-Werbung bestückten Jahnturnhalle auf der gegenüberliegenden Straßenseite „begrüßt“.

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Schriftsteller, Journalist, Politiker – Franz Kain (1922-1997).
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