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Steigende Wohnkosten führen in die Armutsfalle

  • Dienstag, 7. November 2006 @ 13:09
News Bestätigt sieht sich die KPÖ mit ihrer Forderung nach einer wirksamen Mietenbegrenzung durch die jetzt von Caritas-Direktor Michael Landau verlangte Mietobergrenze. Die bei der Wohnrechtsreform 1994 von der rotschwarzen Regierung eingeführten Richtwerte haben zu einer Kostenexplosion beim Wohnen geführt, welche durch die Erhöhung der Energiepreise und der kommunalen Tarife und damit der Betriebskosten weiter verstärkt wurde.

Wie die Caritas jetzt feststellt, wird die Finanzierung steigender Wohn- und Betriebkosten für immer mehr Menschen zum Existenzkampf. Seit Jahren steigen die Wohnkosten weit über der allgemeinen Inflationsrate. So sind 2005 bei einer allgemeinen Inflationsrate von 2,5 Prozent die Mieten um 3,6 Prozent, die Betriebskosten sogar um 5,2 Prozent gestiegen. Eine steigende Zahl von Hilfesuchenden bei einschlägigen Beratungsstellen sowie Delogierungen macht die Brisanz der Wohnpolitik deutlich.

„Mit dieser Entwicklung werden immer mehr Haushalte beim elementaren Grundbedürfnis Wohnen systematisch in die Armut getrieben“, warnt KPÖ-Kommunalsprecher Leo Furtlehner. Die Menschen haben nichts davon wenn als Ergebnis eines verstärkten Wettbewerbs Handys oder Computer billiger werden, wenn sie sich das Wohnen zunehmend nicht mehr leisten können. Besonders kinderreiche Familien, AlleinverdienerInnen und PensionistInnen geraten durch hohe Wohnkosten zunehmend in die Armutsfalle.

Da sich auch die Genossenschaftswohnungen immer mehr dem Kostenniveau privater Hausherren nähern und die Mittel für Wohnbeihilfen im Gefolge des Verkaufs der Wohnbauförderungsdarlehen an Banken in den meisten Bundesländern immer knapper werden, sind gesetzliche Maßnahmen zum Einbremsen der Wohnkosten immer dringlicher.

Die KPÖ fordert die rasche Einführung bundesweit einheitlicher Obergrenzen für Mieten. Darüber hinaus ist zur Entlastung der MieterInnen auch eine amtliche Preisregelung für Strom, Gas, Heizöl und Pellets sowie die Streichung der Mehrwertsteuer auf Mieten und Betriebskosten notwendig: „Ziel muss es sein, dass kein Haushalt mehr als ein Drittel des Einkommens für das Wohnen aufwenden muss“, so Furtlehner.


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