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Protest gegen Burschenschafter-Rummel in Braunau

  • Mittwoch, 23. August 2006 @ 11:44
News Während sich die FPÖ im Wettstreit mit dem Westenthaler-BZÖ um die Forderung nach Abschiebung von MigrantInnen als „soziale Heimatpartei“ demonstrativ „für Österreich“ gebärdet ist sie im Kern wieder stramm deutschnational: „Eindeutige Indizien dafür sind etwa die Kandidaturen von deutschnationalen Burschenschaftern mit teilweise eindeutiger rechtsextremer Vergangenheit oder nachweisbaren Verbindungen zu neonazistischen Organisationen“, meint KPÖ-Landessekretär Leo Furtlehner.

In Braunau ruft die FPÖ gemeinsam mit schlagenden Burschenschaften am 26. August zu einer „Palm-Feier“ auf. Der 1806 in Braunau wegen seines Widerstandes gegen Napoleon durch Verbreitung der Flugschrift „Deutschland in seiner tiefen Erniedrigung“ erschossene Buchhändler Johann Philipp Palm wurde als „unfreiwilliger Held“ zu einem Idol deutschnationaler Gruppen hochstilisiert.

Bei dem geplanten Burschenschafter-Rummel ist angeblich sogar ein „Einmarsch“ über die Inn-Brücke von Simbach nach Braunau geplant. Nach den beiden Aufmärschen des neonazistischen Bundes Freier Jugend (BFJ) in Ried im Innkreis ist dies nun bereits der dritte Umzug Rechtsextremer im Innviertel in diesem Jahr. Auf Initiative der Kommunistischen Jugend findet am 26. August um 16 Uhr beim Gedenkstein vor dem Hitler-Geburtshaus in Braunau unter dem Motto „Wir sagen: Mit uns nicht! Braunau gegen rechts!“ eine Mahnwache statt.

Wes Geistes Kind führende FPÖ-Funktionäre sind, demonstriert Landesparteichef Lutz Weinzinger mit dem Ausspruch „National heißt für mich deutsch“ und der Interpretation Mozarts, Beethovens und Grillparzers als „gesamtdeutsche Künstler“. Weinzinger ist Mitglied der Burschenschaft „Bruna Sudetia“ und kandidiert auf Platz 14 der FPÖ-Bundesliste. Weiters kandidiert aus Oberösterreich Werner Neubauer, Mitglied der Burschenschaft „Teutonia“ auf Platz 6 der FPÖ-Bundesliste.

Prominente Burschenschafter sind Parteichef Hans-Christian Strache („Vandalia“), Volksanwalt Ewald Stadler („Skalden“) und der Abgeordnete Reinhard Bösch („Teutonia“). Weitere KandidatInnen mit belegten Querverbindungen zu rechtsextremen Gruppen sind Barbara Rosenkranz (NÖ), Norbert Hofer (Burgenlang), Gerhard Kurzmann (Steiermark) und Franz Werner Königshofer (Tirol).


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