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Austrian Social Forum Graz 15. bis 17. Juni 2006

  • Montag, 24. April 2006 @ 13:05
Global Nach den Erfahrungen der beiden Österreichischen Sozialforen (ASF) in Hallein und in Linz laden wir zur Teilnahme am Vorbereitungsprozess und zur Mitgestaltung des 3. Austrian Social Forum (ASF) ein, das von Donnerstag 15. Juni bis Sa. 17. Juni 2006 im RESOWI-Zentrum der Uni-Graz stattfinden soll.

Warum ASF?

Heute - wie vor vier Jahren - droht der neoliberale Umbau der kapitalistischen Gesellschaften soziale Errungenschaften, Frauenrechte, demokratische Freiheiten, Umweltschutz und kulturelle Werte zu zerstören. Als Teil der neoliberalen Globalisierung, durch die die Bevölkerungen der ganzen Welt dem Diktat transnationaler Konzerne, den internationalen Finanzinstitutionen wie WTO, Weltbank oder IWF, sowie dem blinden Wirken der Finanzmärkte unterworfen ist, werden auch in Österreich Sozialabbau, Zerstörung von Arbeitsplätzen, Prekarisierung, Privatisierung und Verwandlung öffentlicher Dienstleistungen in marktgängige Waren beschleunigt. Die neoliberale Politik lässt die Gräben zwischen reichen und armen Ländern ebenso größer werden wie jene innerhalb der reichen Länder.

Wir widersetzen uns dieser Entwicklung, die ein Prozess der Zerstörung des Sozialen und der Solidaritäten ist.

Die Sozialforen in Österreich, in Europa und die Weltsozialforen schaffen einerseits einen Raum, in dem über Einschätzungen diskutiert und gemeinsame Aktionen geplant werden, wie unsere Teilnahme an den weltweiten Friedenskundgebungen gegen den Krieg der USA im Irak. Andererseits hält es auch einen nun seit Jahren anhaltenden Prozess des Austauschs von Ideen und der Verwirklichung gemeinsamer Projekte in Gang.

Was ist das ASF?

Entsprechend der Charta von Porto Alegre, wo 2001 das erste Weltsozialforum abgehalten wurde, halten wir fest: Das ASF gehört allen, die an ihm teilnehmen. Alle Menschen, die auf eine Alternative zu Neoliberalismus, Zerstörung der Umwelt, Krieg, Sexismus und Rassismus hinarbeiten, sind zu seiner Mitgestaltung eingeladen, sofern sie sich in den Prinzipien des Prozesses, insbesondere der Akzeptanz unterschiedlicher Standpunkte, internationale Solidarität und Gewaltfreiheit wieder finden.

Charakteristik des ASF III in GRAZ

Das dritte Sozialforum will an den positiven Erfahrungen des Halleiner und Linzer Forums anknüpfen. Weiterhin soll Jedem und Jeder Raum für unter eigener Verantwortung selbst gestaltete Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden. Dabei stellen der Respekt für die Geschlechterparität und die Einbeziehung von MigrantInnen unabdingbare Voraussetzungen dar. Ausgeschlossen vom Sozialforum sind sexistische, homophobe, rassistische, islamfeindliche und Gewalt verherrlichende Veranstaltungen. Entsprechend dem Ergebnis des in Linz abgehaltenen Forums besteht hier kein Raum für Antisemitismus.

Die Debatte zwischen den politischen, gewerkschaftlichen, sozialen und konfessionellen Bewegungen und Einzelpersonen über die Kritik am Bestehenden hinaus hin zur Erarbeitung von konkreten Alternativen und Strategien will weiterentwickelt werden. Eine geeignete Form der Kommunikation, dieses „Miteinander“ zu organisieren, sind die auf dem Linzer Sozialforum erstmals erprobten „neuen Veranstaltungsformen“, die einen weitgehend enthierarchisierten Dialog von „ExpertInnen“ und „sozialen AkteurInnen“ ermöglichen.

Auch besteht Bedarf an einer Gesamtreflexion des Prozesses – das ASF III will Raum für diese Selbstreflexion der Bewegung in Österreich, und auch ihrer Strukturen, schaffen. Nehmt teil an der Gestaltung und Durchführung des Sozialforums, damit auch wir dieser Perspektive einen Schritt näher kommen!

Eine andere Welt, ein anderes Europa – ein anderes Österreich ist möglich!

Appell zum Austrian Social Forum III in GRAZ zwischen 15. Juni und 17. Juni 2006

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