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1. Mai 2008 in Linz: Solidarität ist unsere Stärke!

  • Dienstag, 29. April 2008 @ 09:00
Global • Linz, Donnerstag, 1. Mai 2008
• Treffpunkt, 10.30 Uhr, Blumau
• Demonstration, 11.00 Uhr, Landstraße
• Kundgebung, 11.30 Uhr, Hauptplatz

Aufruf des Aktionskomitees 1. Mai

Solidarität ist unsere Stärke!

Gemeinsam demonstrieren wir am 1. Mai 2008…
…weil der Kampf für kürzere Arbeitszeit (sechs Stunden) mit vollem Lohnausgleich für ein menschenwürdiges Leben heute genauso aktuell ist wie bei der Entstehung des 1. Mai,
…weil wir nicht akzeptieren, dass ein Prozent der Bevölkerung ein Drittel des Vermögens besitzen, während eine Million Menschen arm oder armutsgefährdet sind,

…weil wir nicht hinnehmen, dass die Konzerne und die Reichen immer weniger Steuern zahlen,
…weil mit der neoliberalen Politik Pensionen, Gesundheit und soziale Rechte abgebaut werden, obwohl sie auch künftig finanzierbar sind,
…weil wir das durch die EU-Liberalisierung betriebene Lohn- und Sozialdumping ablehnen,
…weil wir den Sozialabbau und Einsparungen bei Sozialvereinen nicht hinnehmen und eine Umverteilung notwendig ist,
…weil wir uns nicht der Standortlogik des Kapitals und dem Diktat der Konzerne unterwerfen,
…weil nicht immer mehr Menschen in Arbeitslosigkeit, Prekarisierung und „working poor“ abgedrängt werden dürfen,
…weil wir gegen die Unterdrückung und Segregation der Frau sind und für die Gleichstellung von Mann und Frau eintreten,
…weil wir die Privatisierung öffentlichen Eigentums und der Grundversorgung ablehnen,
…weil wir gegen Bildungsabbau und Studiengebühren sind,
…weil die EU nicht die Antwort auf die Globalisierung, sondern Teil derselben ist und ein soziales Europa mit dem „Europa der Konzerne“ nicht zu machen ist,
…weil der EU-Vertrag Militarisierung und Neoliberalismus festschreibt und eine Ratifizierung ohne Volksabstimmung nicht in unserem Namen erfolgt,
…weil wir gegen jegliche Art von Rassismus sind, uns für die Zurücknahme rassistischer Gesetze gegen ImmigrantInnen und Schaffung demokratischer Immigrationsgesetze einsetzen,
…weil wir die Hetze gegen MigrantInnen und AsylwerberInnen und die Diffamierung Arbeitsloser als „Sozialschmarotzer“ satt haben,
…weil wir gegen Faschismus und Rassismus, gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sind,
…weil wir statt Sozialpartnerschaft eine alternative kämpferische Gewerkschaftspolitik brauchen,
…weil wir die Angriffe und Repressionen gegen revolutionäre, linke Organisationen, Vereine und Personen nicht akzeptieren und damit auch die Aufhebung des Verbots des Kommunistischen Jugendverbandes KSM in Tschechien fordern,
…weil die Menschenrechte und die gewerkschaftlichen Rechte unteilbar sind,
…weil Aufrüstung und imperialistische Kriege, Interventionen und Besatzung, Repression, Isolationshaft und Folter, Staatsterror, Despotie und Unterdrückung wo immer auch sowie Blindheit darüber von uns nicht akzeptiert werden,
…weil wir Unterdrückung und Angriffe gegen Völker sowie Staatsterror, Unterdrückung und Mord des türkischen Staates am kurdischen Volk nicht akzeptieren,
…weil wir gegen ungerechte imperialistische Kriege sind und die nationalen und sozialen Befreiungskämpfe gerecht sind und unterstützt werden müssen,
…weil wir die Beteiligung Österreichs an der EU-Militarisierung und am Tschad-Einsatz ablehnen,
…weil Kapitalismus immer Ungerechtigkeit, Abhängigkeit und Unterdrückung bedeutet und für uns nicht das Ende der Geschichte ist,
…weil wir für eine gerechte Gesellschaft, für die alternative demokratische Volkskultur, für den Sozialismus und die gesellschaftlich auf Fakten beruhende revolutionäre Kultur eintreten,
...weil der 1.Mai seine revolutionären Charakter als behalten soll und wir für die Anerkennung des 1. Mai als internationalem Kampf- und Feiertag in allen Ländern der Welt, insbesondere in jenen wo er jetzt verboten ist, eintreten.

Darum demonstrieren wir am 1. Mai 2008 überparteilich und internationalistisch. Denn Solidarität ist unsere Stärke!

Seit 1991 gibt es in Linz am 1. Mai als traditionellem Kampf- und Feiertag der ArbeiterInnenbewegung eine gemeinsame Demonstration linker Organisationen. Trotz unterschiedlicher Beurteilungen der politischen Situation und Entwicklung gibt es dabei die Gemeinsamkeit den 1. Mai als Linke gemeinsam zu begehen. Das Aktionskomitee 1. Mai wird von folgenden Organisationen unterstützt (vorläufiger Stand, wird weiter ergänzt):

ADA (Alternative Solidarität) – ADHF (Föderation für demokratische Rechte in Österreich) – ALINTERI – AMARA (Kurdischer Frauenverein) – Arcobaleno (Verein Begegnung) – ATIGF (Föderation der Arbeiter und Jugend aus der Türkei in Österreich) – Demokratische Jugendbewegung – Demokratische Partei Kurdistan – DHD (Verein für demokratische Rechte) – Frauengruppe FRAGE – GLB – KI – KJÖ-Braunau – KPÖ – Kurdische Exilgemeinde – Mesopotamyia Anatolischer Kulturverein – Schachverein Spartakus – SLP – Umut-Kulturzentrum – Verein LIBIB – YDG (Neue Demokratische Jugend)


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