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Schmierenkomödie unter Regie des Boulevards

  • Mittwoch, 29. März 2006 @ 07:20
News Jegliche Visionen fehlen offensichtlich der absoluten SPÖ-Mehrheit in Linz in der Verkehrspolitik, stellt die Linzer KPÖ zum Aus für die geplante Radlerbrücke über die Donau fest.

„Es kann nur als gezielte Verarschung des grünen Mobilitätsstadtrates Jürgen Himmelbauer und bewusste Verschwendung von Steuergeldern interpretiert werden, wenn zunächst grünes Licht für die Planung einer solchen Brücke gegeben wird um dann im Gleichklang mit FPÖ und ÖVP diese mit einem kaltschnäuzigem Njet umzubringen“, meint KPÖ-Bezirksvorsitzender Leo Furtlehner.

Ganz offensichtlich wollte sich die SPÖ-Mehrheit ursprünglich mit dem Projekt Radlerbrücke in Hinblick auf die Kulturhauptstadt 2009 behübschen, ging dann aber unter dem Druck des Boulevards – der das Projekt gezielt gegen den umstrittenen Westring mit Kosten von bis zu einer Milliarde Euro ausspielte – in die Knie.

Es wäre daher angebracht, dass der bei dieser Schmierenkomödie federführende Planungsstadtrat Klaus Luger (SPÖ) – der allgemein als potentieller Nachfolger von Bürgermeister Dobusch gilt – für die in den Sand gesetzten Planungskosten aufkommt.

An einer EU-weiten Projektausschreibung für das auf zwölf Millionen Euro geschätzte Projekt Radlerbrücke beteiligten sich 66 Planer. Ähnlich wie beim Projektwettbewerb für ein neues Musiktheater wurde die Vertraulichkeit im Ausschreibungsverfahren gezielt gebrochen und Vergabeordnung und andere Vorschriften gezielt verletzt: „Dieser Bruch der Verschwiegenheitspflicht machte einmal mehr deutlich, dass für den Boulevard letztlich alles käuflich ist“, meint Furtlehner dazu.

Während die Radlerbrücke als monströs und den Donauraum zerstörend erklärt wird, schwärmt die Lobby der Westring-Befürworter blauäugig von einer Verkehrsentlastung durch dieses Projekt eines Autobahnringes im Westen und Norden von Linz, ganz so als ob die vor allem aus dem oberen Mühlviertel kommenden Fahrzeuge in die Tunnels einfahren, aber nie wieder aus diesen herauskommen würden.

Bekanntlich haben derartige Verkehrsprojekte eine Magnetwirkung und erzeugen zusätzlichen Individualverkehr, davon abgesehen ist auch die zusätzliche Belastung durch einen Westring als Teil des durch Linz fließenden Transitverkehrs zu sehen. Die notwendige Sensibilität für einen Vorrang des öffentlichen Verkehrs als Alternative zum umstrittenen Westring fehlt der absoluten Linzer SPÖ-Mehrheit offenbar ebenso wie jene für den Radverkehr.


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