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Apropos Turnerbund...

  • Samstag, 1. Januar 2005 @ 18:24
Antifa von Stefan Krenn

Die Verringerung der Schulden funktioniert nicht nur über Tariferhöhungen, sondern auch über ordentliche Einsparung bei den Subventionen für Vereine (siehe auch Artikel des Bürgermeisters in der letzten Gemeindezeitung). Umso erstaunlicher war daher für mich die Gewährung außerordentlichen Subvention für den ÖTB:

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes bezeichnet den ÖTB als die „mit Abstand wichtigste Organisation des Deutschnationalismus und Rechtsextremismus“ in Österreich. Der ÖTB ist nach seinem Selbstverständnis keine Sportorganisation, sondern erhebt den umfassenden „Erziehungs- und Bildungsanspruch eines nationalbewussten völkischen Vereines“ (ÖTB-Originalzitat). Er beruft sich bis heute auf „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn, dessen rassistisches Gedankengut in Sätzen wie „Polen, Franzosen, Pfaffen, Junker und Juden sind Deutschlands Unglück!“ seinen Ausdruck fand.

In meiner Ablehnung machte ich auch die Gemeinderäte der SPÖ mit einem Parteibeschluss bekannt, der folgenden Inhalt hat. Seitens der SPÖ wurden hinsichtlich des ÖTB beim Bundesparteitag 1995 Konsequenzen gezogen: Ein mit großer Mehrheit gefasster Beschluss verpflichtet "alle sozialdemokratischen Funktionäre und Mandatare, auf allen Ebenen (Bund, Land, Gemeinde) jede wie immer geartete Subventionierung oder öffentliche Unterstützung des Österreichischen Turnerbundes abzulehnen". Trotzdem stimmten, mit Ausnahme eines SPÖ- und eines Grünen Gemeinderates alle anderen Mandatare geschlossen für die Subvention.

Die Kritiker des ÖTB, wie etwa das OÖ Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus wenden sich keineswegs gegen jene vielen Mitglieder des ÖTB, die nur aus Gründen des Sports beigetreten sind. Vielmehr wollen wir sie mit dieser Aussendung - ebenso wie alle Nicht-Mitglieder - über die mehr als bedenkliche Politik der ÖTB-Führung informieren.

© Stefan Krenn

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