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GLB behauptete sich als zweitstärkste Fraktion

  • Donnerstag, 9. Juni 2005 @ 11:57
Wahlen Trotz der Reduzierung der Personalvertretermandate von 2.142 auf 728, konnte der Gewerkschaftliche Linksblock bei den ersten Betriebsratswahlen der ÖBB vom 7. bis 9. Juni 2005 seine Position als zweitstärkste Fraktion innerhalb behaupten. Obwohl es durch die Umstrukturierung bei den ÖBB sehr viel schwieriger geworden ist eine Kandidatur österreichweit auszurichten, ist es dem GLB gelungen in 17 Wahlkreisen mit 55 Kandidaten anzutreten.

Von 41.806 Wahlberechtigten wurden 35.233 Stimmen abgegeben, was einer Wahlbeteiligung von 84,28 Prozent entspricht. 1.709 Stimmen waren ungültig.

Nachstehend das Gesamtergebnis der 33.514 gültigen Stimmen im Vergleich mit dem Ergebnis für die Vertrauenspersonenausschüsse bei der letzten PV-Wahl im Jahre 2001:
- Sozialdemokratische Eisenbahner (FSE/FSG): 30.113 Stimmen bzw. 89,85 Prozent und 679 Mandate (2001: 38.150 Stimmen, 94,05 Prozent, 2.084 Mandate)
- Gewerkschaftlicher Linksblock (GLB) 724 Stimmen bzw. 2,16 Prozent und 6 Mandate (2001: 720 Stimmen, 1,78 Prozent, 14 Mandate)
- Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) 75 Stimmen bzw. 0,22 Prozent und ein Mandat (2001: 966 Stimmen bzw. 2,38 Prozent und 26 Mandate)
- Grüne und Unabhängige EisenbahnerInnen (GUG): 512 Stimmen bzw. 1,53 Prozent und 4 Mandate (2001: 274 Stimmen bzw. 0,68 Prozent und 9 Mandate)
Vereinigung Unabhängiger LokführerInnen (ULV): 550 Stimmen bzw. 1,64 Prozent und 10 Mandate (2001 nicht kandidiert)
- Diverse Namenslisten: 1.540 Stimmen bzw. 4,60 Prozent und 28 Mandate (2001: 534 Stimmen bzw. 1,32 Prozent und 9 Mandate).

Auf direkten GLB-Listen wurden sechs Betriebsratsmandate errungen. Die Liste LuZub (Zugbegleiter) im Betrieb Ost ZUB Südachse erreichte 41 Prozent und wird mit ihren drei Mandaten die Position des GLB verstärken. Ganz hervorragend schnitten die GLB-Lokführer des Wiener Zentralverschiebebahnhofes ab, die mit 41 Prozent der Stimmen zwei von sechs zu erreichenden Mandaten für sich verbuchen konnten. Sehr erfolgreich war der GLB auch im TS-Werk Linz, wo mit 111 Stimmen bzw. 20 Prozent zwei von zehn Mandaten erreicht wurden. Weitere Mandate wurden bei Rail Cargo Austria (RCA) Salzburg und Verschub Region Ost erreicht.

In Oberösterreich kandidierte der GLB in vier Betrieben mit zwölf Kandidaten. Die Ergebnisse:
- TS-Werk Linz 111 Stimmen, 20 Prozent, 2 Mandate
- NV Region Nord (Verschub) 41 Stimmen, 5.62 Prozent, kein Mandat
- BB Region Nord 23 Stimmen, 4,7 Prozent, kein Mandat
- Stäbe Log&DL 38 Stimmen, 5,3 Prozent, kein Mandat.


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