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KSV: Mandate in der Bundesvertretung sowie an den Unis Wien und Graz

  • Donnerstag, 2. Juni 2005 @ 11:56
Wahlen Nicht aufgegangen sind die Pläne der Regierung zur „Umfärbung“ der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH). Auch mit dem geänderten Wahlrecht gelang es der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft (AG) nicht sich bei der ÖH-Wahl vom 31. Mai bis 2. Juni 2005 durchzusetzen. Die Wahlbeteiligung konnte hingegen von 29,9 auf 30,7 Prozent leicht erhöht werden.

Nach dem neuen Wahlrecht können die Studierenden nur mehr die Studienrichtungsvertretungen und die Universitätsvertretungen direkt wählen. Die Bundesvertretung wird nur mehr indirekt zusammengesetzt, wobei bei der Zuteilung der von 45 auf 62 erhöhten Mandate die großen Universitäten deutlich benachteiligt werden.


In der Bundesvertretung sind die Wahlsieger der diesjährigen ÖH-Wahl der VSStÖ mit 21,2 Prozent und 15 Mandaten (2003: 20,4 Prozent und zehn Mandate) und die Fachschaftslisten (FLÖ) mit 13,4 Prozent und elf Mandaten (bisher 6,7 Prozent und drei Mandate). Die GRAS blieb mit 25,3 Prozent bzw. 14 Mandaten (2003: 29,0 Prozent) ebenso gleichstark wie die AG mit 24,7 Prozent und 14 Mandaten (2003: 28,8 Prozent). Nachteilig wirkte sich das geänderte Wahlrecht für den KSV aus, der mit 4,0 Prozent ein Mandat (2003: 4,8 Prozent und zwei Mandate) erreichte.

Mandatsgleich blieben das Liberale Studentenforum (LSF) mit 3,9 Prozent und einem Mandat (2003: 3,4 Prozent) und der RFS – mit einer Sonderregelung – mit 1,8 Prozent und einem Mandat (2003: 2,4 Prozent). Jeweils ein Mandat erreichten weiters Kunst für Kunst (KfK) mit 0,5 Prozent und UNART mit 0,3 Prozent. Offen ist noch die Zuordnung eines Mandats aus dem Bereich der Pädagogischen Akademien sowie von zwei Mandaten aus der Wahlgemeinschaft der Kunstuniversität Linz und einiger kleiner Pädaks.

Bei der Wahl der Universitätsvertretungen an den 21 Hochschulen erreichten FLÖ und AG je 56, GRAS und VSStÖ je 45, UNART (AbK Wien) und KUPO (KU Linz) je neun, KFK (UMK Wien) fünf, AVE (VMU Wien) und LSF je vier, KSV und SPEZ (UMK Wien) je drei, BLATT (TU Graz) zwei Mandate sowie RFS, PFIFF (Uni Innsbruck), No Maam (Uni Linz) und UNL (Uni Salzburg) je ein Mandat.

Fast durchgängig Gewinne gab es für den Kommunistischen StudentInnenverband (KSV) an jenen Universitäten, wo er für die Universitätsvertretung kandidierte: An der Uni Wien steigerte sich der KSV von 8,3 auf 8,8 Prozent und behauptete seine zwei Mandate. An der Uni Graz stieg der KSV von 4,1 auf 5,8 Prozent und erreichte erstmals nach zwanzig Jahren wieder ein Mandat. An der Uni Salzburg wuchs der KSV von 4,7 auf 5,7 Prozent und verfehlte nur knapp ein Mandat.

An der Wirtschaftsuni Wien ging der Stimmenanteil des KSV von 2,4 auf 2,1 Prozent, an der Technischen Uni Wien von 4,1 auf 2,7 Prozent zurück. An der Medizin-Uni Graz wurde hingegen beim erstmaligen Anteil 5,9 Prozent, an der Uni Innsbruck bei der Wiederkandidatur 2,9 Prozent erreicht. Nicht mehr kandidiert hatte der KSV an der Uni Klagenfurt (3,6 Prozent) und an der Uni Linz (2,3 Prozent).


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