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Enttäuschendes GLB-Ergebnis bei Post-Wahl in Oberösterreich

  • Mittwoch, 20. November 2002 @ 11:49
Wahlen Im Unterschied zu Ergebnissen in Wien und der Steiermark endeten die Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlen der Post und Telekom vom 18. bis 20. November 2002 in Oberösterreich mit einer schweren Niederlage für den Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB). Unter dem politischen Druck der übermächtigen FSG und personell durch Pensionierungen und Beendigung von Dienstverhältnissen geschwächt verlor der GLB – der mit seinem Kandidaten Walter Hubeny (Postamt Gosau) als linke Opposition gegen Unterordnung von FSG, FCG und FA unter die Vorstands- und Regierungspolitik gegen die PostlerInnen angetreten war – den Großteil der 1998 errungenen Stimmen.

Bei der PV-Wahl Post wurden in Oberösterreich von 5.122 Wahlberechtigten (1998: 6.284) 4.347 (5.545) Stimmen abgegeben, 293 Stimmen (403) waren ungültig. Von den 4.192 gültigen Stimmen (5.142) entfielen auf die FSG 3.152 bzw. 75,19 Prozent und 77 Mandate (1998: 3.700 bzw. 72,0 Prozent und 90 Mandate), auf die FCG 781 Stimmen bzw. 18,63 Prozent und 14 Mandate (1998: 939 Stimmen bzw. 18,3 Prozent und 16 Mandate), auf die FA 177 Stimmen bzw. 4,2 Prozent und 1 Mandat (1998: 357 Stimmen bzw. 6,9 Prozent und 3 Mandate), auf den GLB 82 Stimmen bzw. 1,96 Prozent (1998: 165 Stimmen bzw. 3,2 Prozent).

Bei der gleichzeitig stattfindenden Gewerkschaftswahl wurden in Oberösterreich von 11.451 Wahlberechtigten (1998: 12.953) 9.543 (11.0279 Stimmen abgegeben, 327 Stimmen (474) waren ungültig. Von den 9.216 gültigen Stimmen (10.553) entfielen auf die FSG 7.045 bzw. 76,4 Prozent und 128 Mandate (1998: 7.287 bzw. 69,1 Prozent und 138 Mandate), auf die FCG 1.853 Stimmen bzw. 20,1 Prozent und 32 Mandate (1998: 2.282 Stimmen bzw. 21,6 Prozent und 36 Mandate), auf die FA 220 Stimmen bzw. 2,39 Prozent und 1 Mandat (1998: 660 Stimmen bzw. 6,3 Prozent und 3 Mandate), auf den GLB 98 Stimmen bzw. 1,06 Prozent (1998: 324 Stimmen bzw. 3,1 Prozent und 1 Mandat) und auf die UG 45 Stimmen bzw. 0,49 Prozent Nicht mehr kandidiert hatte der GLB im Bereich der Telekom (1998: 117 Stimmen bzw. 5,8 Prozent und 1 Mandat bei der PV-Wahl), wodurch sich auch ein Großteil des Stimmenverlustes bei der Gewerkschaftswahl erklärt.

Bundesweit erreichte der GLB bei der PV-Wahl Post 1,9 Prozent (1998: 2,31 Prozent) und bei der Gewerkschaftswahl 0,91 Prozent (1998: 1,66 Prozent), bei der PV-Wahl Telekom gab es keine Kandidatur (1998: 3,14 Prozent). Einen überragenden Erfolg konnte der GLB jedoch an der Dienststelle von GLB-Postsprecher Robert Hobek in 1230 Wien erzielen, wo sich der GLB von 47 auf 137 Stimmen bzw. von 1 auf 4 Mandate steigern konnte und damit die Mehrheit erreichte, während die FSG von 4 auf 1 Mandat zurückfiel. In der Steiermark konnte sich der GLB bei der PV-Wahl von 49 auf 69 Stimmen bzw. von 0,99 auf 1,71 Prozent steigern und erzielte bei der Gewerkschaftswahl 91 Stimmen.

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